Mitten in der Nacht, ausgerüstet mit Stirnlampen, laufen wir durch unsere Weinberge um jede einzelne Rebe zu untersuchen. Doch wonach suchen wir?

Es ist Frühling! Die frisch gewachsenen Knospen sind sehr zerbrechlich. Knospen wurden angegriffen! Etwas ist passiert…

Nach ein paar Stunden zählen wir unsere Beute. Nicht schlecht für die erste Runde. Doch der Kampf geht weiter.

Aber gegen wen?

Eulenraupen – danach suchen wir!

Sie mögen das Tageslicht nicht. Also genießen sie ihre Mahlzeit nachts. Um unsere Knospen zu beschützen, sammeln wir die Raupen ein. Wir benutzen keine Insektizide, denn nachts findet man nicht nur Eulenraupen. Man findet alle möglichen Insekten, die unter Insektiziden leiden würden. Auch Tiere, die uns bei unserem Problem helfen. Also was können wir machen bevor die Eulenraupen sich am Stamm hinunter seilen und in der nächsten Nacht wiederkommen?

Was ist unser natürliches Insektizid?

Um unser natürliches „Insektizid“ zu produzieren, werden die Eulenraupen zuerst verbrannt. Danach mörsern wir die verbrannten Raupen und lösen die feine Asche in Alkohol auf, um die Urtinktur unseres homöopathischen Präparats zu erhalten.

Schließlich bringen wir die daraus hergestellten homöopathischen Potenzen in unseren Weinbergen aus. Dies ist eine wirksame Methode, um die Raupen aus unseren Weinbergen fern zu halten, ohne Nützlinge und das ganze Ökosystem zu schädigen.

So nutzen wir die Kraft der Homöopathie!